| 18 Beiträge - Grünschnabel
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Zitat Original geschrieben von GT937
Und wie lange es sich die Amis gefallen lassen, die Italiener durchfüttern zu dürfen, das sei mal dahingestellt. |
Ohne die Italiener hätte die Amis selber nichts zu essen.
Zitat Original geschrieben von GT937
Ich gehe in einen x-beliebigen Showroom, sehe mich um und kann da nicht wirklich viel meisterhaftes erkennen.
Mein Alfa-Heini stellt teilweise 3 oder 4 Ausstattungsvarianten des 500 auf die Fliesen, zuzüglich ein halbes Dutzend des 500C, damit er seinen Showroom überhaupt voll bekommt. Und in den letzten Monaten ist da sehr viel amerikanisches Blech hinzugekommen. Weiters steht nur ein Bravo da, nicht ein einziger Lancia und ein 8C schon seit Jahren eher als Ausstellungsstück, als tatsächlich als ernst gemeintes Verkaufsangebot. |
Und genau das sind die Fahrzeuge, die derzeit gekauft werden. Wieso sollte man mitten in einer Krise mehrere Modelle raushauen, wenn sie keiner kauft? Damit sie dasselbe wie beispielsweise PSA oder Renault erleben? Neue Modelle ohne Ende, aber keine Käufer. Es denken echt viele Leute, dass wenn das Angebot da ist, die Nachfrage parallel damit steigt...
Zitat Original geschrieben von GT937
Da scheiden sich die Geister. Das verhält sich analog zur Wirtschaftspolitik: in Krisenzeiten sparen, bis die Schwarte kracht? Oder investieren, um in guten Zeiten dann zurückzahlen zu können und sich im Idealfall noch eine Reserve auf die Seite legen zu können? Zyklisch, oder azyklisch investieren? Nun, wir sehen an der Wirtschaftspolitik, dass Sparen die ganze Sache nur verschlimmert. Ob die Modellpolitik eine Ausnahme bilden wird, das muss sich erst noch zeigen...
Nur mal so als Gedankenanregung: schaut man sich die Entwicklungszeiten heutiger Autos an, schaut man sich weiters die Konjunkturverläufe der letzten Jahre und Jahrzehnte an, könnten die neuen Modelle dann pünktlich zum nächsten Abschwung kommen. |
Ja, es verhält sich tatsächlich analog zur Wirtschaftspolitik. Bloß möchten die europäischen Regierungen kein Geld an das Volk geben, um die Binnenwirtschaft zu stärken. Und wenn die Leute kein Geld haben, können sie nichts kaufen. Und das Angebot wird eben an die Nachfrage angepasst.
Investieren tut Marchionne da, wo es sich lohnt und das ist (für Fahrzeuge >=Mittelklasse) derzeit auf keinen Fall Europa.
Und bzgl. Alfa sind die sogenannten Alfa Fans auch zum Teil selber Schuld. Wollen möglichst schnell möglichst viele Modelle haben, dann werden diese angekündigt, da "die Technologien zur sofortigen Produktion zur Verfügung stehen", aber meckern, wenn die Modelle dann als Fronttriebler mit bekannten Fiat Multiair und Pentastar V6 angekündigt werden. (Wenn Marchionne an diesem Plan festgehalten hätte, wäre die Giulia dieses Jahr erschienen - würde nur auf dem neuen Chrysler 200 basieren). Die Konsequenz: Marchionne verschiebt es (bis auf den 4C), um höchste Qualität mit top Motoren und Heckantrieb zu liefern. Zudem will er die Marke näher an Maserati bringen, was man sicherlich am Preis später merken wird. Und das nur, um die "Fans" zu besänftigen. Außer die "Fans" natürlich, die meckern, dass es genau HEUTE so wenig Modelle gibt. Die wünschen sich natürlich, dass ihr Lieblingshändler voll mit Alfas sind (, die sich kaum verkaufen würden - siehe Lancia), aber hauptsache es sieht da voll aus.
[/quote]Zu einer Marke gehören eben auch die kleinen Dinge, die dem potentiellen Käufer den Mund wässrig machen sollen. Die Dinge, die das Haben-will-Gefühl erzeugen und die Ungeduld, bis das Objekt der Begierde dann endlich gegen Einwurf von Kleingeld käuflich zu erwerben ist.[/quote]
Gibt es doch: den 4C, der im Gegensatz zum 8C nicht limitiert ist.
Zum 8C noch etwas: Ich kenne die Produktionskosten etc. vom Wagen nicht, aber da es quasi ein altes Maserati Coupé mit (damals) aktuellem Getriebe und Ferrari Motor ist, sollte er nicht zu teuer gewesen sein. Das Maserati Coupé hat ja damals etwa 80.000€ bis 85.000€ gekostet, die Neuerungen waren keine Spezialanfertigungen sondern gab es bereits in anderen Modellen im Konzern. Sozusagen ein 85.000€ bis vielleicht großzügigen 100.000€ Modell zu Preisen ab 220.000€ zu verkaufen, dürfte eher mit Gewinnen statt Verlusten behaftet sein.
Das Marketing müsste soviel ich weiß ein Minimum an Kosten verursacht haben. Wie gesagt, es sind eher Schätzungen von mir, da ich die genauen Zahlen nicht kenne.
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2008-2010 - Jaguar XF 3.0 V6
2010-2012 - Alfa Romeo GT 3.2 V6 |
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zuletzt von killerm@ster am 21.01.2014 - 03:27.
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