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| 11 Beiträge - Grünschnabel
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Anbei die Ergebnisse eines Dynamometer-Prüfstandtests (Quelle: www.koni.com ). Getestet wurde ein Koni FSD Stoßdämpfer für die Vorderachse eines PKW (FSD findet auch bei Bussen oder in der Formel 1 Anwendung...).

Während die Druckstufendämpfung wie bereits erläutert frequenz-unabhängig bleibt mit hier maximalen 24 kg, zeigt sich die FSD-charakteristische adaptive Zugstufendämpfung in Abhängigkeit von PKW-typischen Hubfrequenzen:
Bei 9 Hz werden vergleichsweise geringe 38,7 kg Zugstufen-Dämpfungskraft erzeugt
=> die Kolbenstange des Dämpfers kann also zügig ausfahren und so Unebenheiten schnell ausgleichen (komfort-fördernd).
Bei 2 HZ hingegen beträgt die erzeugte Dämpfungskraft beim Ausfedern hohe („sportliche“) 132,2 kg
=> geringe Aufbaubewegungen und sehr gutes Handling sind garantiert.
Die Kolbengeschwindigkeit beträgt in diesem Fallbeispiel stets 0,13 m/s. Das ist zu beachten, wenn man Testergebnisse anderer Fabrikate und Typen (wie zum Beispiel Bilstein B6, B8, Koni sport, Sachs Performance usw) direkt miteinander vergleichen möchte.
Gruss
P.S. Die Dämpfungscharakteristik (degressive / lineare / progressive Kennlinie) wird nicht wie hier in einem Kraft/Wege-Diagramm dargestellt, sondern üblicherweise in einem Kraft/Geschwindigkeits-Diagramm. Das Besondere bei Koni FSD ist, dass dieser Dämpfertyp nicht wie normalerweise eine bestimmte, sondern zwei unterschiedliche Charakteristiken vereint: Bei hohen Frequenzen (um 10 Hz) wechselt die Kennlinie auf progressiv und damit auf 'komfortabel', während bei niedrigen Frequenzen (1 bis 2 Hz) die Dämpfercharakteristik eine degressive Kennlinie aufweist (üblich für eine sportlich-straffe Abstimmung).
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| Beitrag vom 16.08.2008 - 15:48 |
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